The Role of Imagination and Narratives in Creating a Post-Corona-Economy

Opening our new lecture series at Cusanus Hochschule für Gesellschaftsgestaltung titeld „Fight every crisis“ I talked about the role of imaginations and narratives in creating a Post-Corona-Economy. Only recently my colleague Walter O. Ötsch and I edited a new volume (in German) on the role of imagination and pictoral thinking in general in the context of economics and the economy.

I invite you to watch the video of my recent talk, where I apply these insights to our current crises and the potentials to overcome them.

Die Blindheit der Ökonomen

Neuer Gastbeitrag in der Wirtschaftswoche:
Wirecard, VW-Skandal, Subprime-Krise – die ökonomische Lehre scheitert an der Realität, filtert das Wirtschaftsgeschehen durch die rosarote Brille ihrer falschen Grundannahmen. Das muss nicht sein. Plädoyer für eine Ökonomik der neuen Narrative: plural, wirklichkeitsnah und zukunftsorientiert. Zum Artikel hier.

Zukunft braucht neue Bildung! Vision und Realität innovativer Hochschulbildung

Als Mitgründerin und Vizepräsidentin der Cusanus Hochschule für Gesellschaftsgestaltung habe ich in letzter Zeit zwei größere Interviews zu meinen Visionen neuer ökonomischer Bildung und innovativen Hochschulen gegeben – und geschildert, was wir davon wie an der Cusanus Hochschule bereits realisieren.

Im Podcast „Master of Transformation“ findet sich das Interview „Denkgefängnisse sprengen – Ein radikaler Weg für neue Zukunftsbildung“
zum Podcast hier

Im Magazin Gründerszene lässt sich das Interview „Diese Wirtschaftsphilosophin hat eine Alternative zur WHU gegründe“ nachlesen
zum Interview hier

Publikationen zu „Denken in der Krise – für ein neues Erkenntnisparadigma und einen grundlegenden Bildungswandel“

Nachdem ich im Rahmen der Ringvorlesung „Zur politischen Ökonomie der Corona-Krise“ erstmals ein neues Erkenntnisparadigma für die Ökonomie vorgestellt hat, sind nun mehrere Publikationen zu diesem Thema erschienen, die unter den untenstehenden Links frei zugänglich sind.In den Beiträgen wird aufgezeigt, wie der Gemeinsinn vom bloßen Lückenbüßer in Krisenzeiten zum dynamischen Fundament unserer Wirtschaft und Gesellschaft avancieren kann. Das neu entwickelte und visualisierte Erkenntnisparadigma ermöglicht eine neue Form wirklicher Tiefenpluralität: Darin wird im Sinne einer “Geologie des Erkennens” die ökonomische Zweckrationalität als verkrustetes Oberflächenphänomen begriffen. In den Tiefenebenen jedoch spielen sich die flüssigen Prozesse gesellschaftlicher Dynamiken ab. Der Gemeinsinn vermag es, aus diesem gesellschaftlichen Magma der noch unerkannten Möglichkeiten sinnstiftende Bilder und Praktiken zu schöpfen, aus denen erneuerte Oberflächenstrukturen entstehen können. Als Quelle aller Erkenntnis wird dabei eine radikal-imaginäre Freiheit sichtbar, die der Gemeinsinn für eine lebenswerte Gegenwart und Zukunft fruchtbar zu machen versteht. Wird er hingegen negiert und bekämpft, kann sich die schöpferische Dynamik der Welt nur in Gestalt eruptiver Krisen ihren Weg an die gesellschaftliche Oberfläche bahnen. In der gegenwärtigen COVID-19-Pandemie stehen den Menschen noch beide Möglichkeiten offen.Die akademischen Publikationen finden Sie in unserer Working Paper Series auf Deutsch und Englisch.
Eine Zusammenfassung ist im Magazin Agora42 erschienen.
Das Thema aufgearbeitet in einem „philosophischen Comic“ finden Sie hier
Den Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung finden Sie hier.
Ein aktuelles Interview mit mir in der Wochenzeitung “Der Freitag” finden Sie hier.

Geologie des Erkennens